HOLLABRUNN
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Sehens­würdig­keiten

 STADTFÜHRUNG
Bei Interesse an Stadtführungen durch die Bezirksstadt Hollabrunn, wenden Sie sich bitte an Frau MMag. Julia Katschnig, Hollabrunn Marketing GmbH.
Kontakt: +43 676 83939 350 / katschnig(at)homag.co(punkt)at

Nachdem Adolf Müller sein langjähriges Amt als Stadtführer zurückgelegt hat, kann Hollabrunn nun auf die Kompetenz von gleich zwei Nachfolgern bauen. Josef Weiss und Norbert Spenling zeichnen ab sofort für die Stadtführungen verantwortlich.


Foto (von links): Bgm. Erwin Bernreiter, Josef Weiss, STR Elisabeth Schüttengruber-Holly, Adolf Müller




Auch im Stadtmuseum "Alte Hofmühle" erfahren Sie viel Wissenswertes sowohl über die Stadt selbst als auch über historische Ereignissen in und um Hollabrunn.



 HAUPTPLATZ
Der schiefwinkelige Platz wird geprägt von reich verzierten Bürger- und Jugendstilhäusern. An der Südseite des Platzes, welcher Mitte der 90er Jahre umgestaltet wurde, liegt das Rathaus mit dem markanten Uhrturm.

Der Florianibrunnen wurde 1862 zur Erinnerung an die vielen Feuersbrünste errichtet. Die Pestsäule mit der Marienstatue aus dem Jahr 1681 wurde von den Bürgern aus Dankbarkeit wegen des Endes der Pestepidemie erbaut.

1713 wurde die Säule um die Einfriedung mit Heiligenfiguren erweitert.

 FLORIANIBRUNNEN
1862 wurde der Brunnen am Hollabrunner Hauptplatz errichtet und 1863 zur Erinnerung an die vielen Feuersbrünste mit einer gusseisernen Statue des
Heiligen Florian geschmückt.

 DREIFALTIGKEITSSÄULE
Die Dreifaltigkeitssäule befindet sich am Beginn der Wienerstraße im Bereich der Einmündung Schulgasse.

Das Denkmal wurde um einen zentralen ehemaligen Grabstein, der aus dem Jahr 1780 stammt, errichtet. Dieser Grabstein befand sich einst am alten Stadtfriedhof, welcher rund um die Pfarrkirche angelegt war.

 ERZBISCHÖFLICHES SEMINAR
Das Erzbischöfliche Seminar, welches sich am Kirchenplatz, gegenüber der Stadtpfarrkirche befindet, gehört zweifelsohne zu den imposantesten Gebäuden der Stadt.

Das riesige Gebäude wurde im Jahr 1880 in nur 115 Tagen gebaut, schon im Jahr darauf konnte das erzbischöfliche Knabenseminar von Wien hierher übersiedeln. Von 1938 bis 1945 diente es als Kreishaus der NSDAP, ab 1945 beherbergte es wieder das erzbischöfliche Seminar. Mehr als 1000 spätere Priester wurden bis zu seiner Auflösung im Jahr 1992 hier ausgebildet.
Heute beherbergt das Seminar das Realgymnasium der Erzdiözese Wien und die Bundes Handelsakademie und Handelsschule.

 PFARRKIRCHE HOLLABRUNN
Die römisch-katholische Pfarrkirche ist dem Hl. Ulrich, Bischof von Augsburg, geweiht. Errichtet im 12. Jahrhundert und im 14. Jahrhundert nach Zerstörungen stark verändert. Heute enthält sie viele neugotische Elemente. Der 37 m hohe Kirchturm trug bis 1878 einen schindelgedeckten Zwiebelturm. Bis zum Jahr 1784 lag rund um das Gotteshaus der Friedhof.

Hollabrunn besitzt neben einer weiteren röm.-kath. Kirche in der "Gartenstadt" noch eine evangelische Kirche in der Neugasse. An die einst große jüdische Gemeinde in der Stadt erinnert noch der Friedhof der israelitischen Kultusgemeinde am südlichen Stadtrand Hollabrunns.

 ALTE HOFMÜHLE
Die Alte Hofmühle ist ein ehemaliger Herrensitz von Hollabrunn, auf dessen Gelände bei Grabungen Slawengräber gefunden wurden.

Das barockisierte Tor trägt die Jahreszahl 1614, wahrscheinlich ein Renovierungsdatum. In diesem Herrenhaus, das dann als Mühle diente, soll 1805 Kaiser Napoleon I. übernachtet haben.
Heute sind das Stadtmuseum und ein Kulturverein in dem Gebäude untergebracht.

 ARMENHAUS
Das sogenannte Armenhaus in der Amtsgasse wurde 1801 für notleidende Bürger erbaut. Im Haus ist heute noch eine "Schwarze Kuchl" zu sehen.

1826 wird das Armenhaus durch Pfarrer Strauß zu einem Krankeninstitut erweitert, und 1839 ein Zubau errichtet.
In der Zeit um 1980 hatte die Stadt Hollabrunn in dem Gebäude eine Galerie betrieben. Heute ist das "Armenhaus" Sitz des Hollabrunner Notariates.


 KAPUZINERKLOSTER (EHEM.)
In der Amtsgasse befindet sich das Areal des 1666/67 erbauten Kapuzinerklosters, insbesondere die Klosterkirche, an deren Front noch eine Statue des Hl. Leopold steht (links das gelbe Gebäude).

Nach der Klosteraufhebung unter Kaiser Joseph II. im Jahr 1783 diente das Gebäude weltlichen Zwecken, später wurde daraus das Gefängnis des Bezirksgerichtes. Die Zellenfenster sind in der Seitenmauer zu sehen.
Im rötlichen Haus, rechts neben der Klosterkirche, war das Pförtnerhaus, die Klosterpforte ist heute noch rechts zu sehen.

 MAHNMAHL
Mahnmal für die Opfer nationalsozialistischer Verbrechen

Das Hollabrunner Mahnmal "Fehlende Puzzleteile" entstand aus der Projektarbeit von Schülerinnen und Schülern der HAK Hollabrunn im Rahmen des Projektes Gedenken und Bedenken und ist am Kirchenplatz zu finden.

Dargestellt ist die Gesellschaft in Form eines Puzzles. Die fehlenden Teile des Puzzles stellen die verschiedenen Opfergruppen des Nationalsozialismus dar. So wie dem Puzzle die Teile zur Vollständigkeit fehlen, so fehlen der Gesellschaft die vertriebenen und ermordeten Opfer des nationalsozialistischen Terrors.
Am Sockel ist eine Tafel mit der Inschrift "Gedenken - Bedenken /Vergangenheit gedenken - Gegenwart bedenken - Zukunft denken" angebracht.

Das Mahnmal besteht aus zwei zusammengesetzten Stahlplatten mit zwischengelagertem Glas. Die Stahlplatten sind in einem Betonsockel befestigt. Aus den Stahlplatten sind Puzzleteile gefräst, im unteren fehlenden Puzzlestein ist auf das Glas ein Davidstern geklebt.
Das Mahnmal wurde am 9. November 2018 in Anwesenheit von Nachkommen der Opfer feierlich enthüllt.

Weiterführende Informationen finden Sie unter gebedenken.at

 JÜDISCHER FRIEDHOF
In der Steinfeldgasse, außerhalb der Stadt, liegt der jüdische Friedhof. 1876 kauften Leopold Skutetzky und Max Wallisch ein Grundstück an der Straße nach Sonnberg zur Errichtung des Friedhofs.

Die Israelitische Kultusgemeinde Oberhollabrunn wurde 1901 gegründet, sie gehörte bisher zum Sprengel der Kultusgemeinde Horn. Aufgrund der Demolierung des bestehenden Gebäudes am Friedhof wurde 1909 ein Neubau mit Zeremonienhalle errichtet.
Das letzte Begräbnis fand 1978 statt, Abbruch der Zeremonienhalle 1999.

Führungen auf dem jüdischen Friedhof in 2020 Hollabrunn, Steinfeldgasse 360 werden von Mag. Patrizia Mantler-Stockinger angeboten. Informationen und Kontakt finden Sie unter gebedenken.at

 GRÜNE LUNGE DES WEINVIERTELS
Der Hollabrunner Wald ist zur Zeit der größte zusammenhängende Eichenmischwald in Österreich und birgt zahlreiche Schätze aus der Tier- und Pflanzenwelt. Wegen seiner Größe und Bedeutung für das regionale Klima im waldarmen Weinviertel handelt es sich hier um "die grüne Lunge des Weinviertels".

Erfahren Sie mehr über das Gebiet der grünen Lunge und deren Bedeutung für Ökologie und Klima im Weinviertel:

Freunde des Hollabrunner Waldes

 KOLISKOWARTE
Der beliebte Aussichtsturm im Holla­brunner Wald, durch Wander- und Radwege gut erschlossen, wurde Anfang 2016 auf seine doppelte Höhe aufgestockt und bietet über das größte zusammenhän­gende Eichenmischwaldgebiet Mitteleuropas hinweg einen herrlich weiten Rundumblick - bis zu Schneeberg und Ötscher. Außerdem wurde eine Top-Rope Klettermöglichkeit eingerichtet.

 REGIONENSHOP & BISTRO
Tritt ein ins Weinviertel: Das neue Bistro präsentiert Gaumenfreuden der Region zum Genießen. Im Shop findet man ausgesuchte Weine, kulinarische Schmankerln und Handwerkskunst. Darüber hinaus bietet der Shop als Tourismusinformation kompetente Beratung für Besucher und Gäste.

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Sparkassegasse 1, 2020 Hollabrunn
Tel.: 02952 3335380

regionenshop@hollabrunn.gv.at
www.facebook.com/regionenshop

Öffnungszeiten
Montag 10:00-18:00 Uhr
Mittwoch 10:00-15:00 Uhr
Donnerstag 10:00-18:00 Uhr
Freitag 10:00-21:00 Uhr



 THEMENWEG "AUF DEN SPUREN DER KELLERKATZE"
Der abwechslungsreiche 4,15 km lange Rundweg durch die Sitzendorfer Kellergasse in Hollabrunn und den angrenzenden Naturraum schildert an 24 Stationen die Erlebniswelt Kellergasse und ihre Entwicklung in einem städtischen Umfeld.

Leitmotiv und Erzählfigur ist die vom Hollabrunner Künstler Günter Stockinger geschaffene Weinviertler Kellerkatze, ein uraltes Symbol im Weinbau.

Chipkarte für Indoor-Stationen, Getränkeautomat, Picknickkorb. Führungen möglich.

2020 Hollabrunn, Dechant-Pfeifer-Straße 3
Tel.: 0676 83939390

Homepage Kellerkatzenweg

 PINKELSTEIN KELLERGASSE
Wer kennt sie nicht, die Legende vom "Pinkelstein" in Raschala, einem kleinen Dorf südlich von Hollabrunn, wo im Jahre 1787 Wolfgang A. Mozart auf seiner Reise nach Prag, nach der Einkehr in den Kellern von Raschala, an einem Stein unter der Linde Erleichterung fand.

Mit ihren 28 weiß gekalkten Presshäusern und vier Vorkappeln präsentiert sich die "Pinkelstein Kellergasse" als eine der ursprünglichsten, schönsten und besterhaltenen des Weinviertels. Führungen möglich.

Pinkelsteinkellergasse
2020 Raschala, Alte Poststraße

 BROSCHÜRE