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LKW - Durchfahrtsverbot


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Bereits 2004 hat die Stadtgemeinde Hollabrunn erstmalig versucht für das Stadtzentrum Hollabrunn ein LKW-Durchfahrtsverbot bei der Verkehrsbehörde zu erwirken.
Dieser Wunsch wurde abgelehnt.
Nach einem neuerlichen Vorstoß im Jahr 2008 wurde von der Verkehrsbehörde ein LKW-Nachtfahrverbot verhängt.



Der ursprünglich vorgesehene Termin der Übernahme der Umfahrungsstraße Hollabrunn zusammen mit dem weiteren Ausbau der S3 wurde von der ASFINAG von 2021 auf Juli 2019 vorverlegt. Durch die damit verbundene Mautpflicht der Strecke, könnte dies einen vermehrten Durchzugsverkehr durch sogenannte Mautflüchtlinge bedeuten.

Bereits vor dieser Entscheidung hat die Stadtgemeinde Hollabrunn Ende Jänner 2019 den Antrag um Abänderung des bestehenden LKW-Nachfahrtverbotes im Stadtzentrum auf ein generelles LKW-Fahrverbot im Stadtzentrum gestellt.
Die Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn hat deshalb am 4. März 2019 eine Verkehrsverhandlung abgehalten.
Dabei wurden von der Verkehrsbehörde aktuelle LKW-Zählungen gefordert.
Mit diesen Erhebungen sollte nachgewiesen werden, dass es sich bei den derzeitigen LKW-Fahrten nicht nur um reinen Ziel- und Quellverkehr handelt sondern auch ein maßgeblicher LKW-Durchzugsverkehr vorhanden ist.

Die Stadtgemeinde Hollabrunn und die NÖ Landesregierung haben daraufhin das Kuratorium für Verkehrssicherheit mit diesen LKW-Erhebungen beauftragt. Mitte Mai stand das Ergebnis fest und es zeigt, dass etwa die Hälfte der LKW-Fahrten dem Durchzugsverkehr zuzurechnen sind.

Damit für die Verkehrsverhandlung, das Fahrverbot untermauert wird, hat der Gemeinderat der Stadtgemeinde Hollabrunn in seiner Sitzung vom 25. Juni 2019, sich einstimmig zur Umsetzung des LKW-Durchfahrtsverbotes bekannt.

Aufgrund der Zählergebnisse hat der verkehrstechnische Amtssachverständige bei der Verkehrsverhandlung am 1. Juli 2019 das LKW-Durchfahrtsverbot befürwortet.
Die Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn wird daher demnächst die entsprechende Verordnung erlassen.


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