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Hollabrunn Aktuell


 

Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Hollabrunn


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Am 9. November 2018, 80 Jahre nach der schicksalsträchtigen Novemberpogrome, wurde in Hollabrunn im Zuge einer ergreifenden Veranstaltung ein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Hollabrunn enthüllt. Gestaltet wurde das Mahnmal von Schülerinnen und Schülern der BHAK Hollabrunn, um an die Verbrechen des Nationalsozialismus zu erinnern und an die Wunden, die er hinterlassen hat. Das Mahnmal soll auch dazu einladen, an die Zukunft zu denken und sich dafür einzusetzen, dass derartiges nicht noch einmal geschieht.


Begleitet wurde die Enthüllung von rührenden Worten von Nachkommen der Opfer sowie von jüdischen und christlichen Gebeten. Auch Bürgermeister Erwin Bernreiter richtete Gedenkworte an die Gäste.
"Dies soll ein Ort des Gedenkens sein. Er soll Information und historisches Wissen mit Empathie mit den Opfern und Trauer um die Toten verbinden. Und das nicht in einer Art negativer Nostalgie, sondern im Gedenken an die Opfer, das uns daran erinnert, dass wir das Glück haben, in einer Zeit und einem Land zu leben, in dem wir ohne Angst als Menschen verschieden sein können", betonte er in seiner Rede.

Foto: Isabel Brachowicz, Anna Hofmann, Katharina Haunold mit Bürgermeister Erwin Bernreiter

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